Wissenswertes zu KFZ Hebebühnen

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Bevor wir uns den Varianten von Hebebuehnen zuwenden, müssen noch ein paar grundsätzliche Fragen geklärt werden. Die wichtigsten beiden sind: Preis und Raum.

Wie teuer (Preis) darf eine gute Hebebuehne sein? Worauf muss ich noch achten?

Wer sich ein Preis-Limit setzt, schließt damit bestimmte Hebebuehnen automatisch aus. Gerade kompliziertere Konstruktionen kosten schnell mehrere Tausend Euro. Dabei ist diese Frage nicht so einfach allgemein zu beantworten. Es kommt auf die genaue Nutzung der Hebebuehne und die damit verbundenen Fähigkeiten an.

Einfache Konstruktionen sind meistens schon für wenige hundert Euro erhältlich. Die Wissenswertes zu KFZ HebebühnenEinsatzmöglichkeiten hierbei sind jedoch beschränkt. Bei professioneller Anwendung stoßen solche Hebebuehnen schnell an ihre Grenzen. Hier bedarf es statt einer einfachen Auffahr-Hebebuehne schnell einer Ein- oder Mehrsäulen-Hebebuehne. Welche Hebebuehne genau zu ihren Bedürfnissen passt, erfahren Sie bei uns im Test und Ratgeber.

Allerdings ist es bei diesem Thema nötig, nicht nur auf den Preis zu achten.

Ein zentrales Kriterium ist der Raum! Viele Hebebuehnen sind sehr raumgreifend, sei es in der Fläche oder in der Höhe. Wenn wir nachfolgend verschiedene technische Arten von Hebebuehnen betrachten, dann müssen wir immer im Hinterkopf behalten, dass vor allen anderen Fragen bei jeder Hebebuehne gefragt werden muss: Passt sie in die Garage?

Dann sollte sich jeder, der eine Hebebuehne kaufen will, vorher genau die Abläufe überlegen. Scheren-Hebebuehnen zum Beispiel verlangen von ihrer Konstruktion her, dass ihre Teile aus besonders stabilem, also schwerem Material hergestellt werden. Das reduziert ihre Rangierbarkeit erheblich! Nicht nur muss die Hebebuehne also in die Garage passen, es muss auch genug Raum für die jeweiligen Abläufe mit der Hebebuehne vorhanden sein.

Bodenbelastung

Ein anderer wichtiger Punkt: Vor der Anschaffung ist zu prüfen, welche Bodenbelastung die Hebebuehne verursacht und was der jeweilige Garagenboden verträgt, jeweils ausgedrückt in kg/m². Dabei unterscheiden wir zwischen Verkehrslast, Punktlast und Druckfestigkeit. Nach DIN 1055 ist die „Verkehrslast“ die „lotrechte Verkehrslast für befahrene Decken“, also nicht vorwiegend ruhende Lasten; die Verkehrslast ist natürlich höher, weil hier das Gerätegewicht über eine wesentlich kleinere Fläche als im Stand auf den Boden wirkt. Bei Hohl- bzw. Doppelböden sind nicht die Flächenlasten ausschlaggebend, sondern hier werden Einzellasten als sogenannte Punktlasten über eine Fläche von 25 mm² in den Boden eingeleitet. Ganz anders sieht es aus bei empfindlichen Böden wie Natursteinböden, empfindlichen Fliesen, Wärme- und Trittschalldämmungen; hier muss man die Druckfestigkeit (in N/cm²) dieser Böden separat prüfen. Wer zu einem Händler geht oder einen Verkäufer im Internet kontaktiert, möge alle Daten der betroffenen Böden nennen und sich verbindlich schriftlich für das spezielle Hebebuehnen-Modell erklären lassen, ob es auf diesen Böden eingesetzt werden darf. Sollte es hier später zu Problemen kommen, kann man unter Verweis auf diese vorherige Erklärung vom Vertrag zurücktreten und Rückabwicklung fordern.