Weitere Tipps zum Thema Hebebühne

Weitere Tipps zum Thema Hebebühne

Gerade Menschen mit großen Fähigkeiten im Bereich Do-it-yourself, Heimwerken und anspruchsvollen Arbeiten am Auto müssen an dieser Stelle gewarnt werden. Der Aufbau einer Auto-Hebebuehne ist nicht vergleichbar mit dem Errichten einer Gartenmauer oder der Verschönerung einer Zimmerdecke mit Holz-Paneelen.

Hier lauern nämlich Gefahren. Speziell bei Säulen-Hebebuehnen ist zunächst einmal der Aufbau mit höchster Präzision durchzuführen. Die Elektrik darf nur durch eine Elektrofachkraft installiert werden. Aber auch alle anderen Teile verlangen kompetente Montage, sei es das Gerüst, sei es die Hydraulik. Immerhin wird hier ein Fahrzeug von meist weit über einer Tonne Gewicht hochgewuchtet, und die Absicht des Eigentümers ist es, unter eben diesem Auto zu stehen! Wenn die Hebebuehne also unprofessionell montiert wird, landet im schlimmsten Fall dieser Eigentümer unter seinem Auto!

Daher empfiehlt es sich unter anderem, Weitere Tipps zum Thema hebebühnemit dem Versicherungsberater zu sprechen. Es kann sein, dass eine Hausrat- oder Haftpflichtversicherung im Schadensfall abwinkt und sagt: Schäden im Zusammenhang mit einer Hebebuehne können nur gedeckt werden, wenn vor dem Schadensfall die Hebebuehne von einem Sachverständigen der Versicherung abgenommen wurde!

Und wir müssen nicht nur an den Extremfall denken, dass das Auto krachend auf den Eigentümer fällt. Eine Hebebuehne kann auf vielfache Weise zur Quelle eines Schadens werden. Was geschieht, wenn Kinder in der Nähe spielen, in die Garage laufen und einfach mal ausprobieren wollen, wie die Hebebuehne funktioniert? Wenn sie sie kurz eben anschalten und sie hochfahren? Und womöglich darauf herumklettern? Da gibt es Risiken, über die man gar nicht so genau nachdenken möchte. Man muss es aber. Auch hier droht Ärger mit der Versicherung. Ein Kind, das die Hebebuehne mit einer Kletterwand verwechselt, sich ganz hoch fährt und von oben auf den harten Steinboden fällt, kann dabei böse Verletzungen erleiden. Und das Risiko ist groß, dass die Krankenversicherung dann die Deckung ablehnt, weil sie dem Inhaber der Hebebuehne grobe Fahrlässigkeit vorwirft.

Mindestens so wichtig wie das Gespräch mit dem Versicherungsvertreter ist die Frage an den Hersteller oder Händler, wie die Hebebuehne gegen ungewollten Gebrauch durch Dritte, besonders durch Kinder, wirksam geschützt wird. In einer Werkstatt ist das sicher nicht nötig – doch auf einem privaten Grundstück sieht das anders aus!